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Inhaltverzeichnis   Page down
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Eine geschichtliche Perspektive  
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Menschen vermitteln das Wissen mit Hilfe von Klang, Bilder und Schriften entweder direkt oder indirekt durch geeignete Träger. 
Wenn wir die vergangene Geschichte durchgehen so entdecken wir dass jede neue Technologie ein bedeutender Einfluss auf Zivilisation und Kultur hatte. Zum Beispiel die von

entwickelte Typographie half die Kosten des der Buch-Herstellung zu reduzieren und hat so bedeutend zur Verbreitung des Wissen beigetragen. Der anfangs des zwanzigsten Jahrhundert eingeführte Rundfunk und später das Fernsehen hatte gleichfalls ein tiefer Einfluss auf die moderne Gesellschaft.
 Wenn wir näher untersuchen was geschah als diese verschiedene Technologien eingeführt wurden fällt auf dass jedes mal die Regeln der Kommunikation geändert wurden, sei es die Tagespresse, sei es das Telefon, sei es das Lichtspiel oder sei es der Computer nur um einige zu nennen. Anderseits stellen wir fest dass jede von dieser Technologien Ursprung neuer Kommunikations Paradigmen mit besondere Eigenschaften wurde und dass diese kaum vermischt oder kombiniert wurden. 
Als natürliche Entwicklung von dieser Diversifikation ausgehend kann man die sukzessive Erscheinung einer Technologie werten, die all diese in ein einziges Medium: 
 vereint: die digitale Telekommunikation an der Basis des Internet Netzes oder World Wide Web (WWW). Es ist nicht zu weit hergezogen es als universales Medium zu nennen, es genügt sich zu vergegenwärtigen was alles es erlaubt: Telefongespräche, Telekonferenzen, Verbreitung von Klang und Bildern, und Publikationen. Eigentlich jede denkbare Kombination von Klänge, Bildern und Schrift ist darstellbar. Aus dem vorhergesagte erscheint klar dass die gegenwärtig erlebte digitale Kommunikations Revolution als wichtiger Entwicklungsschritt der Menschheit erinnert sein wird. 
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Was sind die Folgerungen  
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In Anbetracht des erstaunlichen Potential des Internet Netzes als Medium müssen wir uns fragen welche Gestaltungsanforderungen eine entsprechende Publikation stellt. 
Neben der Pflege des inhaltlichen Wert der Botschaft die wir bekannt zumachen wünschen, müssen wir mehr Aufmerksamkeit zu dessen Darstellung wenden. Diese Aufgabe ist nicht leichter geworden wegen der erweiterte Freiheit des Mediums und wegen der zunehmend verwischten Grenzen zwischen den verschiedenen Kommunikations Paradigmen. Das zunehmend breiter erreichbare Publikum
 erfordert ein noch aufmerksamerer und verantwortlicher Ansatz. Eine durch das Internet Netz neu gestellte Herausforderung sind die raschen Kontext Änderungen die es erlaubt in Gegensatz zum alltäglichen leben wo unser Geist mehr Zeit hat den Übergang zu bewerkstelligen. Dies zeigt uns dass es kein Sinn hat, das was bis heute in den bestehenden Medien getan wurde, direkt in Internet Seiten zu übertragen; es besteht dabei die Gefahr den Inhalt zu entwerten oder die Botschaft überhaupt nicht mehr ans Ziel zu bringen. 
Anstatt das Netz als jedermann mit jedermann verbunden zu verstehen sollte man sich vergegenwärtigen wie mannigfach sich eine
 Botschaft mit diejenigen anderer Mitwirkenden verbinden lässt. Es klingt schon paradox dass dasselbe Medium, dass in der Zukunft angenommen wird zu grössere Vereinsamung des Menschen zu führen, seine hauptsächliche Stärke gerade an seine vernetzenden Eigenschaften verdankt. 
Der schönste Effekt bei weitem dieser Netz Interaktionen ist, dass einzelne Beiträge, einmal vernetzt, an Wert zunehmen. Einmal mehr können wir die Stärke des universalen Mediums der niedrigen Kosten-schwelle zuschreiben die es jemanden, der eine eigene Botschaft verbreiten will, entgegensetzt. 
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Der Zustand heute  
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In den wenigen verflossenen Jahren konnten wir im Internet Netz ein breites Spektrum von Darstellungsformen und Stile sich entwickeln sehen was für sich schon ein Beweis ist für das gewaltige Kreativitäts Potential des Mediums. Trotzdem bringt eine kritische Beleuchtung all dies etliche Exzesse und Ungereimtheiten zum Vorschein die man teilweise dadurch erklären  kann dass viele Urheber und Gestalter von Internet Seiten das Fachwissen der traditionellen Medien Leute entbehren. Der heute wohl am meisten wiederkehrende Fehler ist das überladen einer Seite mit Bildern, graphische Elemente, gadgets und Text bis zur hilflose Verwirrung. Auch jene die Werbung willkommen oder deren Nützlichkeit anerkennen  ärgern sich wegen was mehr an Schikane denn an Kluge Botschafts Vermittlung gleicht. Da ist auch die üble Gewohnheit dürftige Inhalte oder Nichtigkeit durch Grössere, Graphik und Animationen ohne Bezug zu kompensieren. 
Nach diesem etwas düstere Bild freut man sich um so mehr wenn man auf gut entworfene Seiten stosst. 
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Einige Richtlinien zur Gestaltung  
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Bevor die Erstellung von Internet Seiten in Angriff genommen wird, sollte man einige Regeln aufstellen um eine kohärente Gestaltung zu sichern. 
Um eine ausgewogene Pesönlichkeitsdarstellung zu erreichen kann man Inhaltselemente einführen die den Leuten Einblick in die Lebensweise und -Philosophie des Urhebers erlauben. Die Wahl einer geeignete Graphische Gestaltung neben dem Ziel so viel Klarheit wie möglich zu schaffen ohne wesentliche Details zu verlieren lässt sich zum Beispiel durch anlegen von separate Seiten für jedes Argument und durch Strukturierung des Textes
 bewerkstelligen. Dies wiederum ist in Einklang mit dem Wunsch dem Leser keine Zeitverschwendung zu verursachen, deshalb die systematische Entfernung von alles was Zeitverzögerungen während des Ladens verursachen kann. Die Einführung geeigneter Verweise in allen Seiten erweitert die Zugangsfreiheit des Lesers; man sollte sie unter der Berücksichtigung wählen dass es unter anderem verschiedene Interessen und sprachliche Kompetenzen gibt. Die horizontale Rechteck Form der Bildschirmen gibt Anlass zu spezifische Anpassungen für eine gut lesbare Darstellung des  Inhaltes. Technische Vorkehrungen W3C WAI Page Author Guidelines Working Group die den Zugang für Leute mit Behinderungen erleichtern sollten auch in die Gestaltung einbezogen werden. Obwohl kürzlich erfolgte technische Entwicklungen das Behandeln von Klang erleichtert haben, darf man ruhig mit deren Einführung warten da eine Mehrheit der Benützer immer noch nicht über die Nötige Ausstattung verfügt. 
Dies waren einige nicht als abgeschlossen geltende Überlegungen, die die Gestaltung dieser Seiten leiteten.

Louis JEAN-RICHARD

Dezember 1999

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Literaturnachweis   Page up
  1. W3C WAI Page Author Guidelines Working Group
  2. HTML Help by The Web Design Group
  3. CS Tools & Tips for webpage design