In Anbetracht des erstaunlichen Potential des Internet Netzes als Medium müssen wir uns fragen welche Gestaltungsanforderungen eine entsprechende Publikation stellt.
Neben der Pflege des inhaltlichen Wert der Botschaft die wir bekannt zumachen wünschen, müssen wir mehr Aufmerksamkeit zu dessen Darstellung wenden. Diese Aufgabe ist nicht leichter geworden wegen der erweiterte Freiheit des Mediums und wegen der zunehmend verwischten Grenzen zwischen den verschiedenen Kommunikations Paradigmen. Das zunehmend breiter erreichbare Publikum
| | erfordert ein noch aufmerksamerer und verantwortlicher Ansatz. Eine durch das Internet Netz neu gestellte Herausforderung sind die raschen Kontext Änderungen die es erlaubt in Gegensatz zum alltäglichen leben wo unser Geist mehr Zeit hat den Übergang zu bewerkstelligen. Dies zeigt uns dass es kein Sinn hat, das was bis heute in den bestehenden Medien getan wurde, direkt in Internet Seiten zu übertragen; es besteht dabei die Gefahr den Inhalt zu entwerten oder die Botschaft überhaupt nicht mehr ans Ziel zu bringen.
Anstatt das Netz als jedermann mit jedermann verbunden zu verstehen sollte man sich vergegenwärtigen wie mannigfach sich eine
| | Botschaft mit diejenigen anderer Mitwirkenden verbinden lässt. Es klingt schon paradox dass dasselbe Medium, dass in der Zukunft angenommen wird zu grössere Vereinsamung des Menschen zu führen, seine hauptsächliche Stärke gerade an seine vernetzenden Eigenschaften verdankt.
Der schönste Effekt bei weitem dieser Netz Interaktionen ist, dass einzelne Beiträge, einmal vernetzt, an Wert zunehmen. Einmal mehr können wir die Stärke des universalen Mediums der niedrigen Kosten-schwelle zuschreiben die es jemanden, der eine eigene Botschaft verbreiten will, entgegensetzt.
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